Weniger heizen, mehr sparen – Tipps für kalte Monate

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Wenn die kalte Jahreszeit vor der Tür steht, spüren viele von uns sogleich eine gewisse Nervosität, wenn es um die Heizkosten geht. Insbesondere in der Schweiz sind die Wintermonate lang und kalt, was nicht nur eine Herausforderung für die eigene Gesundheit, sondern auch für das Budget darstellt. Aber keine Sorge! Mit einigen cleveren Tricks kannst du deine Heizkosten erheblich senken, ohne auf den Komfort zu verzichten. In diesem Artikel geben wir dir praktische Tipps, wie du in den kalten Monaten weniger heizen und gleichzeitig mehr sparen kannst.

1. Heizgewohnheiten überdenken

Der erste Schritt, um in der kalten Jahreszeit Geld zu sparen, besteht darin, deine Heizgewohnheiten zu überdenken. Ein paar gezielte Änderungen können einen grossen Unterschied machen. Stelle deine Heizung beispielsweise nicht unnötig hoch. Eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius ist für die meisten Wohnräume ideal. Für Schlafzimmer reichen sogar 16 bis 18 Grad. Das kann dir nicht nur Wärme, sondern auch bares Geld sparen.

2. Thermostat richtig nutzen

Ein Thermostat ist ein einfaches, aber effektives Werkzeug, um die Temperatur deiner Räume zu regulieren. Nutze programmierbare Thermostate, die dir helfen, die Heizzeiten zu optimieren. Stelle ein, dass die Heizung nur dann läuft, wenn du zuhause bist oder morgens aufstehst. Auch die Nachttemperatur kann etwas tiefer sein, was viel Energie spart. Wenn du tagsüber nicht zu Hause bist, können 15 Grad vollständig ausreichend sein.

3. Zugluft vermeiden

Ein grosser Teil der Wärme geht durch undichte Fenster und Türen verloren. Erkennst du Zugluft? Dann solltest du das sofort beheben. Dichtungen an Fenstern und Türen können relativ kostengünstig erneuert oder verbessert werden. Selbstklebende Dichtungsstreifen, die du im Baumarkt findest, sind eine einfache Lösung. Zudem kannst du Vorhänge verwenden, um kalte Luft draussen zu halten, und sie abends zuziehen, um die Wärme im Raum zu halten.

4. Möbel richtig positionieren

Die Positionierung deiner Möbel kann einen merklichen Einfluss auf die Wärmeverteilung in deinem Zuhause haben. Stelle sicher, dass Heizkörper nicht durch Möbel blockiert werden. Wenn die Wärme nicht zirkulieren kann, wird ein Raum deutlich kälter und die Heizung muss härter arbeiten, was wiederum die Kosten in die Höhe treibt. Eine freie Zirkulation der Luft sorgt dafür, dass die Wärme gleichmässiger verteilt wird.

5. Alternative Heizmethoden nutzen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Heizung zu entlasten. Elektrische Heizkörper oder Infrarotheizungen können in einzelnen Räumen zusätzliche Wärme bieten, ohne dass du die gesamte Wohnung heizen musst. Eine Kombination aus verschiedenen Heizmethoden kann helfen, die Heizkosten zu senken. Auch Heizlüfter können sich in bestimmten Situationen als nützlich erweisen, die können aber je nach Modell auch ganz viel Strom benötigen.

6. Warmwasser sparen

Heizkosten sind nicht die einzige Art von Energiekosten, die während der Wintermonate steigen können. Auch die Nutzung von Warmwasser hat einen erheblichen Einfluss auf deine Nebenkosten. Reduziere die maximale Temperatur deines Boilers auf 60 Grad Celsius. Das reicht in den meisten Fällen, um eine angenehme Dusche zu gewährleisten und spart erheblich Energie. Ausserdem solltest du auch beim Duschen und Waschen darauf achten, nicht unnötig lange Wasser zu verbrauchen.

7. Heizkörper entlüften

Ein oft unterschätzter Punkt in Bezug auf die Heizkosten ist das Entlüften der Heizkörper. Luft in den Heizkörpern kann dazu führen, dass sie ineffizient arbeiten. Entlüfte die Heizkörper mindestens einmal pro Heizperiode, um sicherzustellen, dass sie optimal funktionieren. Dies ist ein einfacher Vorgang, der dir helfen kann, die Wärme besser zu nutzen.

8. Nutzung von Wärmequellen

Geräte wie Computers oder Fernseher produzieren Wärme. Du kannst diese überschüssige Wärme nutzen, um deinen Raum zu heizen. Stelle sicher, dass diese Wärme nicht verloren geht, indem du Türen zu anderen Räumen geschlossen hältst. Auch die Nutzung von Küchengeräten, besonders beim Kochen, kann Wärme in die Wohnung abgeben.

9. Wärmedämmung verbessern

Eine Investition, die sich langfristig bezahlt macht, ist die Verbesserung der Wärmedämmung deines Hauses. Überprüfe deine Dämmung in Wänden, Dach und Keller. Eine gute Dämmung hält die Wärme im Winter besser im Haus und sorgt gleichzeitig auch im Sommer für kühlere Temperaturen. Dies kann eine erste Kosteninvestition erfordern, zahlt sich aber durch niedrige Heizkosten schnell wieder aus.

10. Auf alternative Energiequellen umsteigen

Wenn du bereit bist, grössere Veränderungen in Angriff zu nehmen, könnte auch der Umstieg auf alternative Energiequellen eine Option sein. Beispielsweise sind Solarthermie-Anlagen oder Pelletheizungen umweltfreundliche Alternativen zur herkömmlichen Heizung. Während die Anschaffungskosten zunächst hoch sein können, bieten sie über die Jahre hinweg erhebliche Einsparungen bei den Heizkosten und sind ökologisch nachhaltig.

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Indem du diese Tipps befolgst, kannst du nicht nur deine Heizkosten effektiv senken, sondern auch das Klima schonen. Die kalten Monate müssen also nicht bedeuten, dass die Heizkosten in die Höhe schnellen. Mit ein bisschen Achtsamkeit und den richtigen Strategien kannst du gemütliche Wärme und ein gutes Gefühl beim Geldsparen verbinden. Es lohnt sich, die eigene Heizsituation einmal gründlich zu analysieren – dein Geldbeutel wird es dir danken!

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